Josefines Blog

April 2013

Von Piranhas und anderen Jöö-Tierchen

Mäxchen ist zwar nicht so für Traditionen. Aber einmal im Jahr muss es sein. Dann will Mäxchen in den Zoo, und zwar mit mir. Natürlich ist er ein exquisiter Kenner der Tierwelt – vor allem die Bezeichnungen der verschiedenen Affenrassen, angefangen von Vollblutaffe über Schimpanse bis Gorilla Blauarsch verwendet er täglich.

 

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Maria kommt

„Ich komme, cara Giuseppina. Ich werde in Deiner Heimat arbeiten. Und Du darfst sie mir zeigen. Baci. Maria, la tua.“ Wieder und wieder lese ich die Mail. Maria la tua? Die Principessa?

Ich hab sie aufwachsen gehört, die Maria.In den Lobgesängen ihrer Mutter.Gesehen habe ich sie nie.Maria, Lorenas einziges Kind.

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Büromannin

Fräulein Stuber, die Nachbarin von meiner Grossmutter, hat sie mehrmals gewarnt: „Ihre Enkelin, die wird einmal eine Pyromanin!“

Natürlich habe ich dieses komische Wort nicht verstanden, welches meine Nonna besorgt ausstiess,als ich wieder einmal genussvoll das Streichholz in ihren Holzofen steckte. Pyromanin? Was konnte dies Schlimmes bedeuten?

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Katze

Die roten Brüder

„In dieses Haus gehört eine Katze!“ Genauso gut hätte er „eine Heizung“ oder „ein Kochherd“ sagen können, so absolut klang die Stimme des Allerliebsten. Widerspruch zwecklos, hiess das.  Ohne Heizung friert und ohne Kochherd hungert man. Aber ohne Katze? „Ohne Katze gibt es nichts zu Lachen“, antwortete er ungefragt.

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Beat

Als ich ihn das erste Mal in den Armen hielt, war er nur zwei drei Zentimeter grösser als ich. Aber er kam mir gigantisch vor. Ich habe ihm mein Leben lang meine Geheimnisse ins Ohr geflüstert, und er hielt immer dicht. Er hat mich beschützt, verstanden; vor allem aber: Er war immer da für mich.

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